„Was hast du denn?“, „Ach, so schlimm kann das doch nicht sein“, „Denk doch nicht so negativ!“, „Du musst einfach mal positiv denken.“
Du kennst diese Sätze sicherlich auch. Meist kommen sie genau dann, wenn man sie am wenigsten hören möchte.
Für alle scheint es so einfach, die Dämonen in unserem Kopf zu verdrängen, ihnen zu sagen: „Geh weg! Ich will dich hier nicht!“, doch dem ist nicht so und das weiß ich sehr gut.
Ja, ich denke heute bei weitem positiver als noch vor einem oder zwei Jahren. Ich bin glücklich mit dem, was ich tue, ich bin stolz auf das, was ich bisher erreichte, und kenne meine Ziele. Mir ist bewusst, dass ich auf meinem Weg noch einige Male stolpern werde, mir ist klar, dass ich vor Bergen stehen werde, die ich entweder umgehen oder erklimmen muss, doch ich weiß, ich bin nicht alleine und gemeinsam mit Kim und all meinen anderen Freunden schaffe ich das. Alles, was wir tun, hat einen Grund und alles, was geschieht, geschieht nicht ohne einen solchen.
Es kann sein, dass wir unseren Job verlieren, aber wir sind eine Erfahrung reicher, haben vieles dazugelernt und vielleicht sogar den ein oder anderen Freund gewonnen. Wir verlieren einen Partner, dennoch hatten wir zumindest am Anfang eine wunderbare Zeit und lernten, was dies bedeutet, jetzt ist es wieder an der Zeit zu sich selbst zu finden und dann das nächste Abenteuer zu bestreiten.
Du siehst es hier am Blog. Ich weiß nicht wie viele Leser wir wirklich haben, von den Menschen, die auf die Seite kommen. Doch wir machen weiter. Jeder Mensch, den wir erreichen, dem wir ein Lächeln schenken, ist ein Mensch mehr, der unser Herz erfreut und der uns unserem Ziel ein Schritt näher bringt.
Jeder Anfang ist schwer und man darf nicht aufgeben. Man muss standhaft bleiben, weiterkämpfen und sein Traum verfolgen. Wir lernen aus Fehlern, wir bilden uns fort und am Ende wird alles ganz von alleine funktionieren, da bin ich mir sicher.
Diese Gedanken hatte ich allerdings nicht von Anfang an. Wenn man in der Spirale schlechter Gedanken gefangen ist, muss man klein anfangen. Versuche, in jedem Tag etwas Positives zu sehen. Hast du deine To-dos erledigt? Hast du eine Aufgabe gemeistert? Gab es dein Lieblingsessen? Warst du spazieren? Hast du gesungen? Hast du Freunde getroffen oder gesprochen? Hast du dich mit deiner Familie unterhalten? All das können positive Erinnerungen sein. Schreibe sie dir auf und du wirst merken, dass du nach und nach positiver denkst. Versuche auch, in den negativen Ereignissen das Positive zu sehen, ich bin mir sicher, du schaffst das. Gerne kannst du uns ins Boot holen, indem du uns über sorgen@kbookshelf.de oder über Discord schreibst.
Liebe Grüße
Kya

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10.02.2021 – positiv denken

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