Wenn du den Blog bereits ein wenig verfolgst, wird dir aufgefallen sein, dass ich neben den klassischen Blogbeiträgen das #DANKE aktuell viel verwende. Das liegt daran, dass ich mich selbst mehr daran erinnern möchte, dankbar für alles zu sein, was ich besitze und was um mich herum geschieht.

Dankbarkeit ist einer der Grundpfeiler des Glücks. Leider verlieren wir sie schnell, da wir als Konsumgesellschaft es gewohnt sind, dass wir alles erhalten, was wir benötigen. Nur Kinder aus ärmeren Verhältnissen schätzen den Wert eines Kaugummis, während andere glauben, dass das alltäglich ist.

Glücklicherweise kann die Dankbarkeit auch schon Kindern beigebracht werden. Ich würde nicht behaupten, dass ich die reichsten Eltern in meiner Kindheit hatte, doch ich bekam immer, was ich brauchte und sofern es möglich war, oft auch, was ich wollte. Allerdings nicht sofort und auf der Stelle, sondern zu besonderen Anlässen. Zum Geburtstag, zu Weihnachten, zu Ostern, nach einer OP oder wenn ich besonders gute Leistungen in der Schule oder im Haushalt erzielte. Von klein auf bekam ich beigebracht, dass man selbst für die kleinste Sache dankbar sein sollte. Heute lebe ich das im ganz großen Maße.

• Ich bin dankbar für das Leben, dass ich erhalten habe.
• Ich bin dankbar für meine Familie.
• Ich bin dankbar für die vielen, wunderbaren Freunde, die mich immer schützen.
• Ich bin dankbar für meinen jetzigen Partner.
• Ich bin dankbar für meine vergangenen Beziehungen, aus denen ich so viel lernen konnte.
• Ich bin dankbar für die Erziehung, die ich genossen habe.
• Ich bin dankbar, dass ich immer ein Dach über dem Kopf hatte.
• Ich bin dankbar, dass ich immer etwas zu essen bekomme.

Diese Liste kann ich noch unendlich weiterführen. Dankbarkeit ist ein so wichtiger Aspekt. Denn wir beschweren uns gerne über die Dinge, die wir nicht haben, statt zu erkennen, dass wir alle auf eine ganz besondere, nicht materielle Art reich sind.

Die meisten von uns besitzen eine Familie.
Die meisten besitzen Freunde, die sie Familie nennen können.
Die meisten haben ein Dach überm Kopf.
Die meisten haben am Ende des Tages etwas zu essen.

Ich weiß, dass das nicht auf alle zutrifft und dass es auch Menschen da draußen gibt, denen es wirklich schlecht geht. In manchen Momenten, wenn ich einen Obdachlosen sehe, der alleine auf seiner Decke sitzt, überlege ich noch intensiver, wofür ich alles dankbar sein kann, denn, wenn er nur einen Bruchteil meines Lebens hätte, wäre er es auf jeden Fall.

Ich habe schon öfter begonnen, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen, meist wenn es mir besonders schlecht ging. Das lief leider selten gut, was nicht daran lag, dass ich nicht dankbar bin, sondern daran, dass das Medium Tagebuch einfach nicht meins ist. Daher sage ich mir immer wieder über den Tag verteilt auf, wofür ich dankbar bin. Ich danke meinen Eltern, wenn ich sie sehe für ihre Erziehung, ich danke meinem Partner für seine Liebe und ich danke meinen Freunden für ihre Zuneigung.

Außerdem danke ich der Sonne für ihre wärmenden Strahlen, ich danke der frischen Luft für die Gabe, meinen Kopf zu befreien und der Zeit, dass ich Medien wie YouTube nutzen kann, um meine Meditationen zu hören.

Wofür bist du dankbar? Führst du ein Dankbarkeitstagebuch oder sagst du dir selbst auf, wofür du dankbar bist? Schreibe uns gerne deine Erfahrungen in die Kommentare, auf Facebook, Instagram oder unter sorgen@kbookshelf.de

Danke, dass du bis hierher gelesen hast.

Kya

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26.03.2022 Dankbarkeit

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