Seien wir doch einmal ehrlich: Jeder Mensch hat seine ganz eigene Welt. Natürlich nehmen wir die Realität war, stehen vielleicht sogar mit beiden Beinen in ihr, doch ich bin mir sicher, dass es ganz normal ist, wenn man sich in der ein oder anderen Minute in seiner eigenen Welt befindet.
Tatsächlich glaube ich immer mehr an das Ich in meiner eigenen Welt. Darin bin ich eine hübsche, junge und vor allem starke Frau, die alles erreichen kann, dass sie erreichen will. Das ist die Frau, die ich gerne wäre.
Je mehr ich mich mit der Frau aus meiner Welt und der Realität beschäftige, umso mehr frage ich mich: Warum bin ich nicht sie? Warum kann ich in der Realität nicht hübsch, erfolgreich und stark sein? Lustigerweise konnte ich mir die Antwort nie wirklich geben. Nur der innere Kritiker sagte mir, dass ich es einfach nicht bin.
Und doch verdammt. Ich bin hübsch, das sagen so viele, warum sollten sie lügen? Ich bin stark, wie sonst, soll ich den Schmerz der Vergangenheit aushalten und die Angst, die uns alle umgibt und ich erreiche, was ich will. Es dauert Zeit und es kostet Kraft, aber es wäre doch auch langweilig, alles sofort zu erhalten, oder? Dann würden wir nichts mehr wollen.
In meiner Welt gibt es unsagbar viel Liebe und diese Liebe braucht einen Herd. Das bin ich. Und ich gebe sie an all jene weiter, die sie verdienen. Starke, Schwache, Gebrechliche. In meinen Augen sind alle Menschen gleich, egal, was sie denken und sagen. Meist sind es doch diejenigen, die einen von sich stoßen, die am Ende einen am meisten brauchen. Irgendwann werde ich stark genug sein, auch diesen Menschen Liebe zu schenken, ohne selbst schwächer zu werden.

~Kya

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23.11.2020 – Meine Welt

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